Zahlen und Fakten

 

Einwohnerzahl am 31.12.2019 Quelle 1.425
Höhenlage des Ortes 450 m über NN
Fläche
davon sind:
1.176 ha
- Landwirtschaftsfläche 280 ha
- Waldfläche 800 ha
- Wasserfläche 10 ha
Partnergemeinde
Jauernick-Buschbach
Radwege
Emersacker - Welden - Augsburg 30 km
Emersacker - Bocksberg - Wertingen 10 km
Holzwinkel Radweg: Rund(-wander-)fahrweg 27 km
Emersacker - Lauterbrunn - Augsburg
(in Vorbereitung)
 
Umwelt und Natur
Mitten im Naturpark Augsburg Westliche Wälder
Gentechnikfreie Gemeinde
1,8 ha Permakulturgelände
Blumenwiese
Insektenhotel

Am Insektenhotel bei der LAugna
 

 

Wichtige Ereignisse der nahen Vergangenheit

 

2020 Einweihung Umbau/Erweiterungsbau des Kindergartens
2019 Ausweisung Mischgebiet "Nord III"
2018 Spatenstich und Hebauf für den Erweiterungsbau des Kindergartens
2018 Verheerender Großbrand im ehem. Fuggerschloss - Zerstörung der Gaststätte
2017 Bau und Einweihung der Huber-Kapelle im Laugnatal
2016 Mehrmalige Hochwasserschäden durch Starkregen
2015 Emersacker wird zur neuen Heimat für Asylsuchende
2014 Holzwinkel-Hörpfad im Zuge des Kultour-Sommers
2013 Einrichtung "Offener Bücherschrank" im VHS-Büro
2012 Skulpturen-Weg im Zuge des Kultour-Sommers
2012 Ausweisung Baugebiet "Süd II"
2011 Umbau des Saalgebäudes zu Arzt/Physiotherapiepraxen, Bürgersaal im Dachgeschoss
2010 Holzwinkel-Radweg im Zuge des Kultour-Sommers
2009 Geh- und Radweg westlich um Emersacker
2008 Neubau einer gemeindlichen Kinderkrippe
2007 Bau Radweg Emersacker-Welden
2007 Bau des Vereinsstadels
2006 Erweiterung/Umbau der Aussegnungshalle (Leichenhaus)
2006 Neubau der Rechenanlage
2005 Umbau der Keller des ehem. Fuggerschlosses zum Jugendtreff
2004 Bau der Lichterkapelle
2004 Ausweisung Gewerbegebiet "Nord II"
2004 Anschluss an die Erdgasversorgung
2000 Ausweisung Baugebiet "Am Johannisfeld II"
1997 Verlegung der Sportanlagen; Bau von 3 Rasenspielfeldern, 3 Tennisplätzen und eines neuen Sport- und Schützenheimes
1997 Ausweisung Baugebiet "Am Sportplatz"
1996 Umbau der ehem. Fuggerschen Schlosses zum Feuerwehrgerätehaus
1995 Ausweisung Baugebiet "An der Lauterbrunner Str."
1992 Ausweisung Baugebiet "Am Johannisfeld I"
1992 Sanierung/Umbau des ehem. Fuggerschlosses zum Rathaus, Vereinsheim und Musikübungssaal
1992 Sanierung/Umbau und Erweiterung der Kirche
1991 Umbau/Erweiterung der Grund- und Teilhauptschule
1990 Gemeindepartnerschaft mit Jauernick-Buschbach
1989 Ausweisung Gewerbegebiet "Nord I"
1989 Kauf des Fuggerschlosses durch die Gemeinde Emersacker
1987 Ausbau der Haupt-, Lauterbrunner- und Weldener Straße und Gestaltung der Ortsmitte
1986 Kanalisierung Haupt-, Lauterbrunner- und Weldener Straße
1986 Ausweisung Baugebiet "Süd"

 

Uranfänge

Emersacker (beim Acker des Emheri) wuchs aus einem Einzelhof hervor - vielleicht aus einem fränkischen Gutshof. Nachweislich erscheint Emersacker erstmals 1169, als Heinrich von Emersacker als Zeuge eine Urkunde unterzeichnet. In einer weiteren Urkunde des Hochstifts Augsburg vom 23.02.1361 erscheint als Zeuge Chuntz der Schrag von Emersacker. Um 1606 ging Emersacker an Hans Friedrich Schertlin von Burtenbach über, der es 1613 an die Fugger verkaufte. 1658 kommt Emersacker an die Stiftungen des Fuggerschen Hauses und wird 1672 an Rudolf von und zu Schaumburg veräußert. 1688 wird Emersacker an die Augsburger Math. Koch von Gaillenbach, H. Sulzer und H. J. Friedrich Langenmantel verkauft. Um 1700 kam Emersacker endgültig an die Fuggerschen Stiftungen.

Im Zentrum des Ortes steht heute noch das Fuggerschloss, in dem bis zum Jahre 1966 die Fuggersche Stiftungsbrauerei untergebracht war. Dieses Gebäude hat im Jahre 1989 die Gemeinde erworben und bereits teilweise umgebaut und saniert. Seit 1993 ist das neue Rathaus, ein Vereinsheim sowie der Musikübungssaal, seit 1999 das neue Feuerwehrgerätehaus und seit 2005 der Jugendtreff untergebracht.

Im Zuge der Gebietsreform ist Emersacker 1978 als selbständige Gemeinde der Verwaltungsgemeinschaft Welden beigetreten.

 

Wappen

Von Gold und Blau im Wolkenschnitt geteilter Schildbord; in Silber nebeneinander eine rote Ähre und eine blaue Lilie.

Der im Wolkenschnitt geteilte Schildbord ist dem Wappen der Grafen von Schauenburg entnommen. Die heraldische Lilie und die Farben Gold und Blau erinnern an die Herrschaft der Fugger, die im Ort reich begütert waren und die Ortsherrschaft innehatten. Das Schloss Emersacker wurde in der Mitte des 12. Jahrhunderts von den Edlen von Emersacker erbaut. Im Schmalkadischen Krieg wurde es 1546 zerstört. Die Fugger, die es Anfang des 17. Jahrhunderts erworben hatten, errichteten einen Neubau, der in der Mitte des 19. Jahrhunderts abgerissen wurde. Die erhaltenen Rundtürme mit Zwiebelhauben und die Nebengebäude erinnern heute an das ehemalige Herrschaftsgebäude. Die rote Ähre im Wappen weist auf die ländliche Struktur der Gemeinde hin.